Kunst an der Schnittstelle von Konzert und Schauspiel. Nicht ganz Schauspiel, weil die darstellende Person als Charakter interessiert und sie die Figuren weitgehend mitprägt; nicht ganz Konzert, weil Menschen und deren Geschichten dargestellt werden sollen. Musikstücke – ihre Texte und Stimmungen - und der Stoff aus historischen Dokumenten, aktuellem Geschehen oder Gedichten beeinflussen und bereichern sich gegenseitig.

«Alle deine Namen» Wiederaufnahme 2013


Auf High-heels durch das Alphabet

Eine Musiktheater-Performance nach Gedichten von Raphael Urweider mit Astride Schläfli und Anna Trauffer.

26 Liebesepisoden - nach Frauennamen in alphabetischer Reihenfolge geordnet: gesungen, gelesen, getanzt, gefilmt, gespielt und in schillernd-poetischen Bildern auf die Bühne gebracht. Mit Musik von Ravel, Janaceck, Bach, Ustvolskaya, Sugababes und Mariah Carey.

Winkelwiese Zürich, Kleintheater Luzern, Tojo Bern, Theater Reutlingen

Duo-Produktion mit Astride Schläfli.
Texte: Raphael Urweider

>> Ausschnitt auf youtube


Koproduktion: Schlachthaus Bern/ Tuchlaube Aarau

Aufführungen 2011:
Rennweg Biel, Cabaret Voltaire Zürich, Tuchlaube Aarau Schlachthaus Bern, Gare du nord Basel

Mehr Bilder und Filme unter:
>> www.collectif-barbare.ch

«Schlafen in Wien» November 2009


48 Stunden Permanent Hotel Performance

Mit Philipp Schaufelberger, Daniel Mouthon und Hanspeter Frehner.

Die Gäste von Zimmer 51 ziehen garantiert ein erfolgreiches Los, denn alle möglichen Treffer liegen - statt hinter sieben - hinter einer einzigen Tür: diverse Kammern (Folter, Waffen-, Schatzkammer), der wunderbare Garten, der Tränensee und die früheren Damen des Hauses (namens Morgen, Mittag und Abend). – Die Frage ist, welchen Part man als Eintretende(r) mit dem Los zieht: Bekommt man als Publikum einen Ausschnitt aus der Oper dargeboten? Wird man ein Teil ihres Personals?

Die Geschichte von Herzog Blaubart als Bingo: die BesucherInnen von Zimmer 51 haben mehr in der Hand als Judith in Bartoks Oper; sie enden nicht zwingend in der Rolle der Nacht, doch das Spiel mit/in der Gesellschaft – und sei sie noch so klein - bleibt ein hartes Los!

«Les enfants de barbarie» April 2008


Tojo, Bern / Rennweg, Biel

Regie Astride Schläfli. Produktion Michael Röhrenbach.
>> www.collectif-barbare.ch

Das Hauptinteresse des Stückes gilt dem Phänomen der Fremdenangst. Der Abgrenzung, Absicherung und Verteidigung gegen Andersartige. Dem Impuls, zu zerstören, was uns verstört.

«Gottes Zucht» November 2007


Cabaret Voltaire, Zürich / Schmiedechäuer, Burgdorf / Lichtspiele, Bern

4.Produktion aus der Zusammenarbeit mit Martin Schick.

Eine unvollständige Untersuchung des Menschen als Ergebnis seiner Herkunft, musikalisch umgesetzt auf Leinwand und Bühne. Volkslieder und experimentelle Musik vereint mit Texten von Gotthelf, Frisch und Knigge (u.a.) in einer humorvollen Performance.

«Peer Gynt, die Rückkehr» Februar 2007


Kellerpoche, Fribourg.

Zusammen mit Martin Schick.

Um Heimatgefühle und um Fernweh geht es, um die Sehnsucht nach dem Weggehen und nach dem Nach-Hause-Kommen. Eine Arbeit mit volkstümlichen und klassischen Elementen ebenso wie mit Anspielungen auf Filme wie «Pirates of the Caribbean» oder «The Science of Sleep». Balanciert, ganz wie Ibsens Vorlage, auf dem schmalen Grat zwischen Fantasie und Wirklichkeit.

 

«Jupeidi und Dreck am Schuh» Mai 2006


Kellerpoche, Fribourg.

Zusammen mit Martin Schick.

Musikalisches Stück Theater über Heimat, Tradition und Perversion; mit Texten aus schweizer Volksliedern, dem schweizerischen Knigge, von Max Frisch, Ludwig Hohl und Gotfried Fankhauser.

«Monte Verità – Sinnsuche und Sonnenbad» Oktober 2005


Biennale, Bern / Schlachthaustheater Bern.

Regie: Astride Schläfli. Produktion: HMT Bern

>> www.collectif-barbare.ch

Bühnenstück für 2 Sänger, 1 Schauspieler und 2 Musiker über den Monte Verità. Mit Liedern von Richard Strauss, Film, Tanz und Originaltexten aus der Generalversammlung 1905.

«Geh aussen rum, Peer» Februar 2005


PROGR, Bern.

Mit Martin Schick.

Rolle der Mutter und der Solveig. Erlkönig, Jodellieder und eigene Kompositionen in einer Auseinandersetzung mit dem Theaterstück Peer Gynt.